Was ist los mit uns?

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76% mehr Depressionserkrankungen in den letzten 10 Jahren bei jungen Menschen

Ist Ihnen schon aufgefallen wieviele junge Menschen unter chronischer Müdigkeit leiden, unter Depressionen, Schlafstörungen, Essstörungen und Angstzuständen? Seit einiger Zeit unterrichte und begleite ich Gruppen in einer Psychotherapeutischen Klinik in Berlin und bin schockiert, dass das Durchschnittsalter der Teilnehmer zwischen 20 und 30 Jahren liegt.

„Um rund 10 Jahre verkürzt sich die Lebenserwartung bei depressiven Menschen“, warnt U. Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Laut einer Studie der Barmer Ersatzkasse ist die Zahl der Depressionserkrankungen unter jungen Erwachsenen (18-25 Jahre) zwischen 2005 und 2016 um 76 % gestiegen! Alarmierende Zahlen.

Depression, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen bedingt durch Energiemangel?

Was mir auffällt, als Trainer und Coach für Energiearbeit, ist, dass jeder der Teilnehmer unter einem starken Energiemangel leidet. Nach 10 Minuten Körperarbeit können die meisten Teilnehmer keine weiteren Übungen im Stand machen; sie leiden unter Atemnot, Müdigkeit und Schwindel. Es ist auffallend, wie wenig belastbar ihr Körper und wie zerstreut ihr Geist ist. Ebenso auffallend ist, wie hoffnungslos ausgeliefert sich diese Menschen fühlen einem total überforderten Gesundheitssystem (oder vielleicht eher Krankheitssystem).

 Wir glauben wir haben den Durchblick

Wir leben in einer Zeit des Aufgeklärt-seins, der Kontrolle, der Selbst-beherrschung und wir glauben…wir haben den Durchblick.Doch wo blicken wir durch? Was wissen wir und was kontrollieren wir wirklich? Was heißt überhaupt Wirklichkeit?

Wir können chatten, von einem zum anderen Kontinent emails senden, doch wir wissen noch nicht einmal auf welcher Seite im Körper sich unsere Leber befindet, wo unsere Milz ist oder die Bauchspeicheldrüse; warum wir plötzlich wütend sind oder schlecht gelaunt reagieren. Wir haben Uhren, die uns sagen, wann unser Herz zu schnell schlägt; bald werden wir noch gesagt bekommen, wann unsere Blase voll ist und wir uns entleeren müssen. Wir haben keinen Bezug mehr zu unserem Körper und unser Geist ist ruhelos und zerstreut.

Alte Weisheit neu interpretiert

Es ist interessant, wie hungrig die meisten Mensche nach einem spirituellen Weg sind; denn sie haben verstanden und spüren, dass diese Welt, in der wir momentan leben, uns immer mehr von uns selbst entzweit. Noch nie zuvor haben die Menschen das Gefühl von Einsamkeit und Getrenntheit so deutlich wahrgenommen. Wenn man dann versteht und spürt, dass jeder von uns verbunden ist mit einer höheren Kraft (wie auch immer man sie nennen mag) und Selbstheilungskräfte in sich trägt und sie nur aktivieren muss, dann verblasst die Angst immer mehr und auch die Hoffnungslosigkeit. Man lernt einen Anker in sich zu spüren und selbstverantwortlich mit seinem Körper und Geist zu trainieren. Man lernt sich mit der Energie zu verbinden und diese zu nutzen, um die eigenen Blockaden zu lösen. Man lernt Selbstverantwortung zu übernehmen. Man lernt sich und das Leben neu zu verstehen.

Energie ist die Quelle allen Lebens….ihr Fließen der Schlüssel zur Gesundheit.