Entspannung durch Meditation

Wir brauchen Ruhe! Meditation-wie geht das?

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Wir leben in einer hektischen lauten Zeit; überall werden wir überflutet mit Informationen und unser Gehirn arbeitet Tag und Nacht, um diese Informationen zu verarbeiten.

Wir brauchen Ruhe!

Seit einpaar Jahren kann man überall Artikel über Meditation lesen; das, was vor einem Jahrzehnt noch exotisch klang, ist mittlerweile in unserem Sprachgebrauch fest verankert. Aber was ist eigentlich MEDITATION? Muss man sich in den Schneidersitz setzen, einfach nur die Augen schließen und abwarten bis die Zeit vergeht? Und was ist mit all den aufkommenden Gedanken, der inneren Unruhe, den Ängsten, den vielen Bildern, die plötzlich erscheinen? Ist das Meditation? Die meisten Menschen sind nach 10 Minuten ruhig sitzen mit geschlossenen Augen in einer Gruppe völlig gestresst. Der Manager, der direkt aus dem Büro kommt, schafft es in den seltensten Fällen in einem Meditationskurs abzuschalten.

Erst einmal geht es darum in die Balance -eigene Mitte- zu sich Selbst- raus aus den Extremen, zu kommen. Aber wie soll das gehen? Im Schneidersitz ohne Vorbereitung zu sitzen bedeutet für die meisten Menschen schon Stress. Die Augen schließen und sich auf das innere Dunkel einlassen ist auch ungewohnt und nicht immer nur angenehm.

Kurz …Meditation…sollte vorbereitet werden. Nicht umsonst gibt es im Yoga den „8 Gliedrigen Pfad“ von Patanjali, auf dem die erste Stufe Körperarbeit, Körpervorbereitung, ist für die weitere Entwicklung. Ebenso dienen im Qigong die Körperübungen zur Vorbereitung, Stärkung des physischen Körpers und Lösung von Blockaden, um auf dem Weg zu sich Selbst weiterzukommen.

Der Körper, unser Vehikel, sollte kein Hindernis für unseren Geist sein in die Ruhe zu kommen. Die Körperübungen des Hatha Yoga und die Wai Dan Gong QI-Übungen dienen zur Vorbereitung und Stärkung des Körpers und durch die Koordination von Atmung und Bewegung verstärkt sich die Verbindung von Körper und Geist, so dass eine Innenschau viel leichter fällt danach.

Jeder Mensch ist einzigartig und deshalb sollte der Übungsansatz auch individuell sein.

Hier nun einpaar Tipps für Beginner:

  • wenn man aus dem alltäglichen Leben kommt ist es hilfreich erst einmal eine kurze Pause zu machen, zB. einen Spaziergang, bevor man sich in die Meditation setzt
  • immer darauf achten, dass der Magen ruhig ist; nicht mit zu leerem oder zu vollem Magen meditieren
  • in einem angenehmen vertrauten Raum beginnen ist am Anfang hilfreich und einen Platz der Stille zu gestalten
  • Telefon und alles was stören könnte ausschalten
  • versuchen zu regelmäßigen Zeiten zu meditieren und mit kurzen Momenten beginnen
  • Atembeobachtung ist am Anfang sehr hilfreich, den Ein-und Ausatem nur beobachten oder später auch zählen
  • auf einem Stuhl oder auf einem Kissen auf dem Boden beginnen, wo man schmerzfrei sitzen kann, ist immer besser als im Lotussitz mit Schmerzen
  • ein Tagebuch führen indem man die Bilder und Erkenntnisse notiert

Wenn man geübt ist, kann jeder Moment im Leben zur Meditation werden und all die Hilfsmittel werden überflüssig.

Wir brauchen Ruhe!

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